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Wir sind die Chöre der SVG Nieder-Liebersbach.

 

 
 

Lieder in der Klosterkirche

 

Nieder-Liebersbach/Heidelberg, 29.7.2019. - Mit einem Ausflug in die Nachbarschaft haben die Chöre der SVG Nieder-Liebersbach das erste Halbjahr ausklingen lassen.  Frei nach dem Motto „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“ ging es mit dem Bus nach Heidelberg und von dort mit dem Schiff der Weißen Flotte auf dem Neckar zum Kloster Stift Neuburg.

Pater Bruno begrüßte die Gäste und führte sie durch das Kloster. Der Pfälzer war sehr aufgeschlossen und humorvoll  und gab einen Einblick in das Leben und den Werdegang als Mönch. In der Kirche sangen die Aktiven unter der Leitung von Ria Günther mehrere geistliche Lieder, darunter „In manus tuas“. Nach dem Mittagessen in der Klostergaststätte und weiteren Liedern ging es mit dem Bus zum Spargelhof Reisig in Großsachsen. Auch dort formierte sich der Chor noch einmal, um gemeinsam zu singen, diesmal weltliche Werke. Rechtzeitig vor dem großen Regenguss am Abend steuerte die Gruppe wieder den Heimweg an.

Jetzt gehen die beiden Chöre erst einmal in die Sommerpause. Unmittelbar nach der Kerwe nehmen sie dann wieder ihre Probenarbeit auf. Der FUNtastiChor singt ab Dienstag , 3. September, um 19 Uhr wieder, der Mittwochschor ab Mittwoch, 4. September, um 16.30 Uhr.

In beiden Chören sind dann auch Sängerinnen und Sänger willkommen, die sich nicht gleich dauerhaft binden, sondern erst einmal nur vorübergehend mitsingen wollen. Mit dem offenen Chorprojekt  „Es naht ein Licht“ können sie sich gemeinsam mit den Stammmsängern auf ein Adventskonzert vorbereiten, das am Sonntag, 1. Dezember, um 17 Uhr in der katholischen Kirche in Nieder-Liebersbach stattfindet. Auf dem Programm stehen dabei Adventslieder aus aller Welt und Spirituals. (hje)

 

Der Chor singt unter der Leitung von Ria Günther in der Kirche von Kloster Stift Neuburg. Bild: Waltraud Florig

 

 

 

Afrika trifft Odenwald

 

Brunnenfest der SVG-Chöre auf dem Dorfplatz / Bürgermeister als Entertainer am Lagerfeuer

Nieder-Liebersbach, 8.7.2019. - Romantische Stimmung am Lagerfeuer, Kunsthandwerk aus Afrika und jede Menge Lieder und Musik unter freiem Himmel: Das Brunnenfest der SVG-Chöre in Nieder-Liebersbach hat am Wochenende wieder einmal mehrere hundert Besucher angelockt.

Das Brunnenfest am ersten Sonntag im Juli hat längst Tradition. Neu war diesmal allerdings ein Projekt, das den Blick weit über den Tellerrand hinaus wirft. Während hierzulande das Wasser wie selbstverständlich auf öffentlichen Plätzen sprudelt und trinkbar aus dem Hahn  läuft, ist für die Menschen in Burkina Faso die Versorgung mit Trinkwasser ein täglicher harter Kampf. Der Verein Imasgo engagiert sich deshalb für den Bau von Brunnen, und dieses Engament unterstützten die SVG-Chöre. Sie boten handgefertigte Enten aus Holz an. Der Erlös aus deren Verkauf fließt nun in das afrikanische Projekt.


Ein echter Farbtupfer waren aber auch die Produkte aus Burkina Faso, die der Imasgo-Verein an seinem Stand anbot. Rund um den Brunnen informierten Vorsitzender Franz Stevens und seine Mitstreiterin Martine Rüdinger über die Herkunft des Kunsthandwerks und die Arbeit des Vereins vor Ort. Camille Ramdé, Universitätsdozent und zuständig für die Organisation und Finanzverwaltung in Imasgo, sprach ebenfalls über die Projekte und ihre Bedeutung. „Das ist wirklich eine große Last für die Frauen, die jeden Morgen viele Kilometer laufen müssen, um Wasser zu haben“, sagte er und bedankte sich bei den Chören für diese Aktion: „Damit habt Ihr einen Dorn von unserem Fuß entfernt.“


Mit Volksliedern, Klassikern, Chorälen und moderner Musik leitete der evangelische Posaunenchor  Birkenau-Fürth den Sonntag ein. Ein spontan gebildeter Chor mit Ortsvorsteher Volker Buser, dem SVG-Vorsitzenden Friedrich Mischke und weiteren Vertretern der örtlichen Vereine wagte sich an eine Welturaufführung: Sie sangen gemeinsam mit dem Publikum in Anspielung an die Benefiz-Aktion „Alle meine Entchen“, zuerst auf Deutsch und dann in Moreé, der Muttersprache der Menschen in Imasgo. Camille Ramdé hatte den Text übersetzt, der mit den Worten beginnt: „Mam ladrambâ fâa.“


Den chormusikalischen Teil des Nachmittags eröffnete der Mittwochschor unter der Leitung von Ria Günther mit einem Medley aus Wiener Liedern und dem Lied „Schöner Odenwald“, in das die Besucher mit einstimmen konnten. Trotz der Kerwe in ihrem Heimatort Wilhelmsfeld ließ es sich der dortige Singkreis nicht nehmen, die Freunde in Nieder-Liebersbach zu besuchen. Auch in kleiner Besetzung lieferte der Chor, ebenfalls unter der Leitung von Ria Günther, eine großartige Leistung ab. Unter anderem sang er das alpenländische „Grüaß ene Gott“ und „I’m gonna sing“.


Ein fester Bestandteil des Brunnenfestes ist der Gastauftritt des Brudervereins, des GV Sängerlust. Unter der Leitung von Erich Schütz schmetterten die Männer „Wohlauf, die Luft geht frisch und rein“, das Renaissance-Werk  „Hans Beutler, der wollt reiten aus“ und das stimmungsvolle Lied vom Pfälzer Weinknorz. Das Finale übernahm schließlich der FUNtastiChor der SVG. Den Kanon „I like the flowers“ durften die Besucher mitsingen. Mit dem Earthsong griff der Chor noch einmal die Solidarität aller Menschen dieser Welt auf. „Sound of Silence“ und „You Raise me up“ rundeten den Auftritt unter Leitung von Ria Günther ab. Dank tontechnischer Unterstützung war der Chorgesang diesmal auch weit weg von der Bühne am Alten Rathaus gut hörbar.


Bereits am Vorabend hatte der Dämmerschoppen mit „Lieder am Lagerfeuer“ fast 100 Besucher angelockt. Rund ums lodernde Feuer sitzend, lauschten sie den Klängen von Michael Böhler (Gitarre und Gesang) und stimmten oftmals selbst mit ein. Ein von Reinhard Mechnig zusammengestelltes Textheft erleichterte das Mitsingen. Der Schwerpunkt lag diesmal auf Liedern aus der Heimat: Oden an den Odenwald, vom Klassiker Scholze Gräit“ bis hin zu „Alleweil rappelt’s om Scheiderdoor“ oder „Schäi wie dehoam“. Als Stimmungskanone erwies sich Birkenaus Bürgermeister Helmut Morr, der gemeinsam mit Böhler Schlager wie „Rote Lippen soll man küssen“ oder „Marmor, Stein und Eisen bricht“ sang. „Ein schöner Abend und schöne Lieder zum Mitsingen“, schwärmte eine junge Besucherin. (hje)

 


Ein Hauch von Afrika beim Brunnenfest

 

Die Chöre der Sportvereinigung (SVG) Nieder-Liebersbach laden traditionell am ersten Sonntag im Juli zu ihrem Brunnenfest auf dem Dorfplatz in Nieder-Liebersbach ein. Seit zwei Jahren beginnt das Fest im Herzen des Ortes bereits am Samstag mit einem Dämmerschoppen.

Nach dem Erfolg der Premiere im vergangenen Jahr gibt es am Samstag, 6. Juli, ab 20 Uhr erneut ein Gastspiel von Michael Böhler.   Unter dem Motto „Lieder am Lagerfeuer“ spielt er auf der akustischen Gitarre und singt Lieder zum Zuhören und zum Mitsingen. Der Getränkewagen öffnet bereits um 19 Uhr.

Am Sonntag, 7. Juli, geht es um 12 Uhr los. Zum Auftakt und damit zum Mittagessen spielt der evangelische Posaunenchor Fürth-Birkenau. Ab 14 Uhr gestalten dann die gastgebenden Chöre und zwei musikalische Gäste den Nachmittag, bei dem es auch Kaffee und Kuchen gibt. Ferienbedingt ist die Zahl der Chöre diesmal etwas niedriger. Zugesagt haben der Singkreis aus Wilhelmsfeld, der wie die Gastgeber unter der Leitung von Ria Günther steht, und der örtliche Bruderverein Sängerlust unter der Leitung von Erich Schütz.

Neben der Musik und dem geselligen Beisammensein gibt es in diesem Jahr eine Besonderheit. Die SVG-Chöre unterstützen das Projekt „Brunnen für Afrika“, das der Birkenauer Verein Imasgo gestartet hat. Ziel ist es, in der Region um Imasgo in Burkina Faso mehrere Brunnen zu bauen, um die Versorgung der Menschen dort mit sauberem Trinkwasser sicherzustellen und den Schulgarten bewässern zu können. „Das passt gut zu unserem Brunnenfest“, betont die Vorsitzende der SVG-Chöre, Monika Helfmann.

„Eine tolle Idee“, findet auch der Vorsitzende des Vereins, Franz Stevens. Er freut sich, dass er mit seinem Team einen Stand mit Produkten aus Imasgo und anderen Teilen von Burkina Faso rund um den Brunnen aufbauen und für die gute Sache werben kann. Nach zahlreichen Besuchen im Imasgo kennt er die Lage vor Ort bestens und kann auch einiges darüber erzählen. Auf den Tischen werden Enten aus Holz als Deko stehen, die die Besucher gegen eine Spende von mindestens fünf Euro für das Brunnenprojekt mitnehmen können. Enten gibt es auch in Imasgo, wenngleich Perlhühner dort stärker verbreitet sind. Die Enten heißen in der Landessprache Mooré übrigens „lade“.

Darüber und über die Situation in ihrer Heimat werden auch zwei Gäste aus Imasgo mit Interessierten sprechen. Camille Ramdé ist der Koordinator vor Ort  und zuständig für die Organisation der Projekte in Imasgo sowie für die Finanzverwaltung.  Der zweite Ansprechpartner aus Burkina Faso ist Raphael, der gerade in Mannheim eine Ausbildung absolviert. Mit der Enten-Benefiz-Aktion und dem bunten afrikanischen Stand trägt das Brunnenfest in Nieder-Liebersbach am Ende ein klein wenig zum Bau von Brunnen in Afrika bei.

 

 

Kleines Konzert im Kloster


Die Chöre beim Auftritt in der Klosterkirche von Maria Laach. Bild: Klaus-Dieter Mechnig

Nieder-Liebersbach. Ein rund 30-minütiges Gastspiel in der Klosterkirche von Maria Laach in der Eifel war der Höhepunkt des Tagesausflugs der SVG-Chöre aus Nieder-Liebersbach. Unter der Leitung von Dirigentin Ria Günther sangen die Aktiven des Mittwochschors und des FUNtastiChors unter anderem den vierstimmigen Taize-Gesang „Laudate omnes gentes“ (Lobt den Herrn, alle Völker) und das südafrikanische „Thuma mina“ sowie „Kumbayah my Lord“. Von Besuchern der Kirche gab es am Ende spontanen Beifall.


Beim anschließenden Besuch des Informationszentrums brachte ein Film den Gästen das Klosterleben in der Benediktinerabtei näher. Ein Pater stand für Fragen zur Verfügung. Den Aufenthalt nutzten die Teilnehmer außerdem für Besuche in der gut sortierten Buchhandlung, in der Klostergärtnerei oder bei einer Orgelmatinee.

Zweites Ziel waren Koblenz und die Festung Ehrenbreitstein. Ein Teil der Gruppe nahm die zur Bundesgartenschau 2011 gebaute Seilbahn vom Rheinufer hinauf auf die Festung, der Rest ließ sich mit dem Bus nach oben fahren. Zwischen den alten Mauern sorgte das 27. Internationale Gaukler- und Kleinkunstfestival für einen abwechslungsreichen Nachmittag.  Auf dem Heimweg kehrte die Gruppe noch einmal in einer Hausbrauerei am Rheinufer in Worms ein. „Das war ein sehr gelungener Ausflug“, lobte die Vorsitzende der SVG-Chöre, Monika Helfmann, abschließend. Sie würdigte besonders das Organisationsteam um Albert Wetzel, Reinhard Mechnig, Anneliese und Heiner Schäfer sowie Hildegard Krüger.

Mit dem Ausflug haben sich die Chöre jetzt erst einmal in die Sommerferien verabschiedet. Die Probenarbeit beginnt direkt nach der Kerwe wieder. Der FUNtastiChor trifft sich zum ersten Mal am Dienstag, 4. September, um 19 Uhr im Alten Rathaus. Im Mittelpunkt stehen dann letzte Vorbereitungen des Konzertes „World of Musical“ am Samstag, 29. September, um 20 Uhr in der Kulturhalle der SVG (Alte Sporthalle) und am Sonntag, 30. September, um 17 Uhr in der Eventfabrik a2 in Weinheim. Der Mittwochschor hat seine erste Probe nach der Sommerpause am Mittwoch, 5. September, um 16.30 Uhr im Alten Rathaus. (hje)
 

 


 

 

Alphornbläser und Lieder am Lagerfeuer

zünden beim Brunnenfest

 

Nieder-Liebersbach, 2. Juli 2018. Alphornklänge unter der Linde, Chorgesang vor dem Alten Rathaus und Lieder am Lagerfeuer: Das Brunnenfest der SVG-Chöre im Birkenauer Ortsteil Nieder-Liebersbach hat am Wochenende rund 400 Besucher angelockt. Bei sommerlichen Temperaturen erlebten sie ein buntes und attraktives Programm unter strahlend blauem Himmel und viel Geselligkeit.

Mit der Verpflichtung der Kurpfälzer Alphornbläser war den Veranstaltern ein echter Höhepunkt zum Auftakt des Sonntags gelungen. Unter dem Schatten der Bäume am plätschernden Brunnen zauberten Werner Wolf, Alexander Weber und Vito Catalano mit ihren fast vier Meter langen Instrumenten einen Hauch von Alpen in den Odenwald und brachten dank Wolfs Erläuterungen den Zuhörern auch das Alphorn ein Stück näher. 

 

Den chormusikalischen Nachmittag eröffnete der Mittwochschor der SVG unter der Leitung von Ria Günther mit „Top of the world“. Gemeinsam mit dem FUNtastiChor präsentierte er dann Lollypop, um schließlich ein Loblied auf die Heimat anzustimmen. „Schöner Odenwald“, eine Komposition von Fritz Metz, erklang aus mehr als 50 Kehlen.

Während der Bruderverein Sängerlust diesmal ferienbedingt passsen musste und nur in den Reihen der Zuhörer dabeisein konnte, trat mit dem Singverein Laudenbach ein stimmgewaltiger Männerchor aus dem Badischen  auf, geleitet von Karl Leitwein, der in Nieder-Liebersbach kein Unbekannter ist. Mit Liedern wie Benia Calastoria  (Tal in den Bergen) und „Down by The Riverside“ begeisterten die Bässe und Tenöre das Publikum.

Ein optischer Leckerbissen war der Auftritt der Formation „K-otix“, die alles andere als chaotisch über das Pflaster des Platzes fegte.  Die jungen Tänzerinnen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren hatten unter der Leitung der Trainerin Johanna Volz bereits an Fastnacht mit ihrer Choreografie zu moderner Musik begeistert und rissen die Zuschauer auch hier wieder mit.

Klein aber fein ist der Kleine Chor aus Bonsweiher unter der Leitung von Maria Löhlein-Mader. Die neun Männer überzeugten mit „The Great Pretender“, am Klavier begleitet von Svetlana Hauk, warben steppend um den letzten Tanz und setzten ihrem Auftritt mit „Only You“ ein musikalisches Sahnehäubchen auf. Das faszinierte Publikum forderte eine Zugabe und erhielt sie mit dem eindrucksvollen Zottelmarsch.

Zum Abschluss des abwechslungsreichen Nachmittags gab der FUNtastiChor unter der Leitung von Ria Günther einen Vorgeschmack auf seine beiden Konzerte Ende September. Ein Medley aus dem Musical Grease machte Laune auf die Veranstaltungen im Herbst, die in Nieder-Liebersbach und in der Eventfabrik a2 in Weinheim stattfinden.

Schon am Samstagabend hatten die Chöre bereits zum zweiten Mal zum Dämmerschoppen auf dem Dorfplatz am Brunnen eingeladen. Eine gelungene Premiere feierten dabei die „Lieder am Lagerfeuer“ mit Michael Böhler.  Der Sänger und Gitarrist brachte rund 80 Zuhörer mit eigenen Texten in Odenwälder Mundart zu bekannten Melodien zum Lachen, ließ sie bei Ohrwürmern mitwippen, mitsummen oder sogar mitsingen und gab auch alten Odenwälder Liedern wie jenem von der „Scholze Gret“ breiten Raum. 

„Ich hab immer wieder Gänsehaut bekommen“, sagte eine Zuhörerin später. „Wenn sich Sänger mit Freunden und Bekannten treffen, dann wird eben gesungen“, kommentierte Ortsvorsteher Volker Buser die Veranstaltung, die ihm und seiner Frau sehr gut gefallen hat, wie er betonte: „Großes Kompliment an die SVG-Chöre: Ich würde es sehr begrüßen, wenn diese Veranstaltung beibehalten wird.“ Das wird sie, wie die Vorsitzende Monika Helfmann in ihrer rundum positiven Bilanz ankündigte. Den Sänger und Gitarristen Michael Böhler habe man bereits fürs nächste Jahr verpflichtet. Das Brunnenfest am ersten Wochenende im Juli wird also wohl auf Dauer zweitägig bleiben. (hje)

 

 

Hier gehts zum Video: Alphornblasen wie im Allgäu

Erläuterungen und Kostproben vom Inhaber des Landhotels Alphorn

Nieder-Liebersbach, 1. Mai 2018. Beim traditionellen Brunnenfest der SVG-Chöre am ersten Sonntag im Juli gibt es in diesem Jahr ganz besondere musikalische Gäste. Zum Auftakt  spielen ab 13 Uhr die Kurpfälzer Alphornbläser. Ab 14 Uhr übernehmen die beiden Chöre der SVG unter der Leitung von Ria Günther die Gestaltung des Programms. Als musikalische Gäste werden  der Männerchor  des Singvereins Laudenbach und der Kleine Chor Bonsweiher erwartet. Auch die Tanzgruppe Elements der SVG unter der Leitung von Jennifer Keil wird live auftreten. Im Ausschank sind Biere der bayrischen Traditionsbrauerei Maxlrainer und alkoholfreie Getränke der Odenwaldquelle.

Bereits am Samstag, 30. Juni, findet an gleicher Stelle ab 19 Uhr der Dämmerschoppen statt. Nach der etwas verregneten Premiere im vergangenen Jahr setzen die Verantwortlichen diesmal auf besseres Wetter. Außerdem gibt es ab 20 Uhr "Lieder am Lagerfeuer" mit Michael Böhler.

Der Mittwochschor im Kaffeehaus, geleitet und am Flügel begleitet von Ria Günther: Die Veranstaltung mit dem Titel "Kaffee, Kuchen und Gesang" kam beim Publikum im Dorfgemeinschaftshaus Nieder-Liebersbach gut an. Bild: Thomas Rittelmann

„Aber bitte mit Sahne“

Nieder-Liebersbach, 8. Oktober 2017. „Kaffee, Kuchen und Gesang“ hat der Mittwochs-Chor der Sportvereinigung (SVG) Nieder-Liebersbach am Sonntag im Dorfgemeinschaftshaus präsentiert. Gedeckte runde Tische hatten denn schlichten Saal dazu in ein Kaffeehaus verwandelt, Sammeltassen und festliches Porzellan dienten als Dekoration auf den Fensterbänken, und in der Mitte war ein Teppich für die Ehrengäste ausgelegt. In diesem Wohnzimmer mit Grammophon und Spitzendeckchen verfolgten der SVG-Vorsitzende Friedrich Mischke und der Vorsitzende des Sängerkreises Weschnitztal-Überwald, Wolfgang Schlapp, das rund zweistündige Programm, zweimal unterbrochen von kleinen Kaffeepausen.

„Auf diese Idee muss man erst einmal kommen“, sagte Schlapp und zeigte sich begeistert vom Ambiente im Saal und von dem abwechslungsreichen Programm: „Der Erfolg zeigt, dass man Mut haben sollte, Chormusik in ungewöhnlicher Form und Umgebung zu präsentieren.“ Musikpädagogin Ria Günther spannte den musikalischen Bogen von Volksliedern und Evergreens über Schlager und Ohrwürmer bis hin zum neuen Heimatlied „Schöner Odenwald“, das erst in diesem Jahr von Fritz Metz komponiert und von Werner Wiegand getextet wurde und in dem Refrain mündet: „Eine Heimat, so wie ich sie fand: wunderschön. Ja, hier ist's wunderschön.“ Da stimmte auch das  Publikum mit ein.

Überhaupt war Mitsingen an diesem Nachmittag immer wieder gefragt. Bei Volksliedern wie „Auf der schwäb’sche Eisebahne“ oder „Jo, mir san mim Radl do“ erklang der Kehrvers aus vielen Kehlen. Beim Schlager „Die kleine Kneipe“, ursprünglich von Vater Abraham auf holländisch gesungen und später von Peter Alexander sehr erfolgreich gecovert, schunkelten die Gäste an den Tischen sogar mit.

Musikalischer Höhepunkt des Programms war ein Medley, das dem legendären Sänger, Pianisten  und Entertainer Udo Jürgens gewidmet war. Passend zum Motto des Nachmittags sang der Mittwochschor unter anderem „Aber bitte mit Sahne“, erinnerte aber auch an den Gewinnertitel des Grand Prix von 1966, „Merci Chérie“. Und schließlich stellten die Sängerinnen und Sänger mit ihren Darbietungen eindrucksvoll unter Beweis, was auch Udo einst schon wusste: „Mit 66 ist noch lang noch nicht Schluss.“

Monika Helfmann, die Vorsitzende der SVG-Chöre, ließ ihre zauberhafte Sopranstimme bei zwei Soli erklingen, dem Schlager „Du hast Glück bei den Frau’n, Bel Ami“ von 1939 und Hildegard Knefs Lied „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ von 1968, letzteres eine Oktave höher als das Original. Die Sängerin und ihre Begleiterin an dem von der Sängerlust zur Verfügung gestellten Konzertflügel, Ria Günther, ernteten jede Menge Rosen in Form von Applaus. Im Terzett interpretierten Margret Ihrig, Andrea Hermann und Renate Böhler den Dreißiger-Jahre-Hit „Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln geh’n“.

Bei Kaffee und Kuchen tauschten sich die Besucher auch über die Inhalte eines „Extra-Blatts“ aus, einer von Hans-Jürgen Emmerich eigens für die Veranstaltung erstellten Kaffeehaus-Zeitung. Für großes Rätselraten sorgte der Hinweis auf das ehemalige Gasthaus „Sonne“ in Nieder-Liebersbach. Während der Pflug, die Krone und das Deutsche Haus vielen noch ein Begriff sind, wusste mit der Sonne kaum jemand etwas anzufangen. Zur Aufklärung: Sie befand sich im Hof Kraft an der Ecke Liebersbacher Straße/Sulzbacher Straße und bestand weit vor 1900.

Mit einem bunten Blumenstrauß bedankte sich die stellvertretende Vorsitzende Evy Grynaeus vor der Zugabe im Namen der Chöre und des Publikums nach rund zwei Stunden bei der Dirigentin und Pianistin Ria Günther, die die Zuhörer auch instrumental gefühlvoll am Flügel unterhielt. Sie hatte den Chor im vergangenen Jahr intensiv auf das Programm und die neue Art von Konzert eingestimmt. „So etwas sollte man jedes Jahr machen“, sagte einer der Besucher. Wenn das kein Kompliment ist. (hje)

 

 

 




 

Chorgesang: Brunnenfest der SVG-Chöre trotz trüben Wetters erfolgreich / Nur Dämmerschoppen leidet unter dem Regen

Heiterer Gesang vertreibt die dunklen Wolken

 

Sängerinnen und Sänger der drei Chöre von Ria Günther beim Auftakt. Bild: Hildegard Krüger

Nieder-Liebersbach, 2. Juli 2017. Bange Blicke gen Himmel haben am Wochenende das Brunnenfest der SVG Nieder-Liebersbach begleitet. Die Premiere des Dämmerschoppens am Samstagabend fiel buchstäblich ins Wasser. Auch am Sonntag drohten dunkle Wolken, ihre Fracht zu entladen, doch bis auf einige Tropfen blieb das traditionelle Chorfestival unter freiem Himmel von Regen verschont.

Der Mittwochschor der SVG.  Bild: hje


Gleich zu Beginn vereinten sich drei Chöre zu einem gemeinsamen Lied, in das auch das Publikum mit einstimmen durfte. „Am Brunnen vor dem Tore“, von Franz Schubert komponiert und von Wilhelm Müller getextet, scheint wie gemacht für diesen Ort. Denn hier, im Herzen des Dorfes, plätschert der Brunnen direkt neben einem Lindenbaum,  beides ebenso wie der Platz entstanden im Zuge der Dorferneuerung in den 1990ern.  Brunnen und Baum besangen die beiden SVG-Chöre und der Singkreis aus Wilhelmsfeld unter der Leitung von Ria Günther.

Der Mittwochschor der SVG unterhielt die Besucher mit einem kleinen Medley von Udo-Jürgens-Titeln. Die Sängerinnen und Sänger führten die Gäste zu einem „Platz an der Sonne“ und machten  gleich in zweifacher Hinsicht deutlich: „Mit 66 Jahren ist lange noch nicht Schluss.“ Das gilt besonders für die Aktiven dieses Chores, von denen einige diese Marke bereits überschritten haben. Am 8. Oktober laden sie zu Kaffee, Kuchen und Musik ins Dorfgemeinschaftshaus ein, „Aber bitte mit Sahne“.

Der Singkreis Wilhelmsfeld. Bild: hje


Trotz der Kerwe in seiner Heimat kam der Singkreis Wilhelmsfeld einmal mehr zum Brunnenfest. Die Auswahl seiner Lieder spielte mitunter auch - wenngleich unbeabsichtigt - aufs Wetter an. So ist im Tiroler Volkslied „Fein sein, beinander bleibn“ von Regen, Sturm und Schnee die Rede. Südamerikanische Lebensfreude strahlt „Un poquito cantas“ aus, das von ein bisschen Singen, ein bisschen Tanzen, ein bisschen Wein erzählt. George Gershwins „Somebody loves me“ schließlich wurde fast auf den Tag genau vor 93 Jahren im Apollo Theatre in New York uraufgeführt.

Die Swinging Cords aus Ellenbach. Bild: hje


Mit Anja Blesing singt eine ehemalige FUNtastiChor-Aktive inzwischen bei den Swinging Cords in Ellenbach mit. Unter der Leitung von Oliver Fath treffen sie sich einmal in der Woche zum begeisterten Chorsingen. Im musikalischen Gepäck hatten sie für Nieder-Liebersbach einen Hit von Boney M.: Das „Brown Girl in the Ring“ handelt von einem karibischen Ringelreihen-Spiel von Kindern. Dass der Chor mit Africa von Toto ein Loblied auf die Regenzeit anstimmte, nahm der Himmel dann leider etwas zu wörtlich und öffnete seine Schleusen. Die Gastgeber eilten mit großen Sonnenschirmen zu Hilfe uns sorgten so für einen halbwegs trockenen Auftritt. Der Stimmung tat das allerdings keinen Abbruch, und so hieß es am Ende mit Joris passend: „Herz über Kopf.“

Der FUNtastiChor der SVG stellt sich auf. Bild: Hildegard Krüger


Regen gab es also schon einmal, doch der vom FUNtastichor unter der Leitung von Ria Günther besungene „Rainbow“ wollte sich nicht am Himmel zeigen. Dafür fehlte leider die Sonne. Das Lied wurde 1939 für eine Verfilmung des Zauberers von Oz geschrieben und landete kurz darauf gleich in vier verschiedenen Versionen in den Top Ten. „Caravan of Love“ greift christliche Motive und den Auszug der Kinder Israels aus dem gelobten Land auf.  Musical-Songs wie diese und "I culd have danced tonight" stehen aktuell auf dem Probenplan des Chores, der damit im kommenden Jahr ein Konzert gestalten will.

Die Sängerlust Nieder-Liebersbach. Bild: hje


Den Schlusspunkt des chormusikalischen Teils setzten die Männer des Brudervereins Sängerlust. Unter der Leitung ihres Dirigenten Erich Schütz hielten sie zunächst Einkehr, um dann die Heimatglocken läuten zu lassen. Schließlich entführten die Männer das Publikum noch „In die weite Welt“. Das Landsknechtlied aus Slowenien greift den bekannten Radetzky-Marsch auf.

Das war Musik, die auch Birkenaus Bürgermeister Helmut Morr gefiel. Er zählt gemeinsam mit seiner Frau zu den Stammgästen des Brunnenfestes. Selbst begeisterter Sänger, ließ er sich auch diesmal wieder keinen der Chorauftritte entgehen. „Glückwunsch zum gelungenen Brunnenfest“, schwärmte der Vorsitzende des Sängerkreises Weschnitztal-Überwald, Wolfgang Schlapp: „Die Chöre haben es sich trotz Regen nicht nehmen lassen, ihr Programm auf die Beine zu bringen. Respekt!“ Ortsvorsteher Volker Buser mit Frau Annemarie und der evangelische Pfarrer Fritz zählten ebenso zu den Gästen.

 

Zum Ausklang des Brunnenfestes wurde es dann noch einmal laut und fetzig. Die Band Jamboree Bag öffnete ihre musikalische Wundertüte und steckte mit Songs wie „Poor, poor pitiful me“ von Linda Rondstedt und „Dream on“ von Amy McDonald zum Mitswingen und Mitsingen an. Sängerin der Band ist die Vorsitzende der SVG-Chöre, Monika Helfmann. Ihr Fazit am Ende: „Wir hatten letzten Endes ein Riesenglück mit dem Wetter. Es war ein wunderschönes Brunnenfest.“ (hje)

                                           Sängerin Monika Helfmann beim Auftritt von Jamboree Bag. Bild: hje



 

 

 

SVG-Chöre ziehen Bilanz und halten Ausblick

Mit Udo Jürgens jung im Herzen

Nieder-Liebersbach. - 22. Februar 2017.   Die Chöre der Sportvereinigung (SVG) setzen auf Kontinuität. Bei ihrer Hauptversammlung haben die Sängerinnen und Sänger die meisten der bisherigen Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Während die Vorsitzende Monika Helfmann noch ein Jahr im Amt ist, wurde ihre Stellvertreterin  Evi Grynaeus auf zwei Jahre gewählt. Änderungen gab es nur, wo die Amtsinhaber nicht mehr kandidierten.  

In ihrem Rechenschaftsbericht erinnerte Monika Helfmann vor allem an das Chorprojekt „In Motion“. Damit habe man im vergangenen Jahr mehrere Projektsänger gewinnen können, die zum Teil dauerhaft in einem der Chöre geblieben seien. Ferner erinnerte sie unter anderem an die Matinee des FUNtastiChors im Juni, das gemeinsame Brunnenfest am ersten Sonntag im Juli und an das gemeinsame Konzert im Oktober.

Ria Günther, die Dirigentin beider Chöre, ging auf die musikalische Arbeit ein. „Wir singen im Moment ein Best-Of-Medley von Udo Jürgens“, sagte sie zum Mittwochschor: „Wir machen einfach nur, was uns Spaß macht.“ Daneben seien viele neue Stücke geplant, Schlager, Evergreens und bekannte Volkslieder in modernen Versionen. Für Oktober werde ein eigenes Konzert bei Kaffee und Kuchen vorbereitet. In Anlehnung an den Titel eines erfolgreichen Kinofilms gab sie als Motto für den Mittwochschor „Young at Heart“ (Jung im Herzen) aus: „Im Alter singen macht Spaß.“

Im FUNtastiChor werde ein Jahr lang am Thema Musical gearbeitet. Geplant sei, ein komplett neues Programm einzustudieren, und zwar ganz ohne Druck. „Es gibt alte Musicals und ganz moderne“, machte sie die Spannbreite des Genres deutlich. Wie im Mittwochschor seien auch hier Projektsänger willkommen, die erst einmal nur für dieses Programm proben wollen.

Beide Chöre live erleben, das können die Besucher beim traditionellen Brunnenfest am ersten Sonntag im Juli auf dem Dorfplatz. Zu dieser Veranstaltung unter freiem Himmel werden wie immer auch befreundete Chöre erwartet. Daneben nehmen der Mittwochschor und der FUNtastiChor  am Weihnachtsmarkt und an verschiedenen anderen örtlichen und überörtlichen Veranstaltungen teil. Außerdem gibt es mehrere Wanderungen und einen Jahresausflug nach Würzburg.

Die Chöre proben weiterhin zu festen Zeiten. Der FUNtastiChor trifft sich dienstags um 19 Uhr im Alten Rathaus, der Mittwochschor mittwochs um 19.45 Uhr an gleicher Stelle. Am Fastnachtsdienstag entfällt die Probe. Ein Workshop Musiktheorie für Chorsänger mit Notenlesen für Anfänger und Fortgeschrittene findet am Samstag, 4. März, von 10 bis 12.30 Uhr im Singzimmer statt. Interessierte können nach vorheriger Anmeldung daran teilnehmen.

Folgende Positionen wurden bei den Wahlen neu oder wieder besetzt: Sprecher Mittwochschor: Albert Wetzel, Stellvertreterin Andrea Hermann; Sprecher FUNtastiChor: Evi Grynaeus und Monika Helfmann. Kassenwartin: Hanni Werner; Schriftführerin: Hildegard Krüger; Referent für Öffentlichkeitsarbeit: Hans-Jürgen Emmerich. (hje)

 

Chorgesang: Helmut Helferich für 65 Jahre ausgezeichnet / Lob vom Sängerkreisvorsitzenden

Wolfgang Schlapp: „Gesang hält einfach jung“

 

Nieder-Liebersbach. - 14. Dezember 2016. 65 Jahre aktives Singen im Chor, das schaffen nur wenige. Helmut Helferich ist einer von ihnen. Nach musikalischen  Stationen in Vereinen in Mörlenbach und Schönmattenwag kam er 2000 zur SVG in Nieder-Liebersbach und verstärkte dort die Reihen im Bass. Für seine Treue zum Chorgesang wurde er jetzt vom Hessischen Sängerbund mit einer Urkunde ausgezeichnet. Wolfgang Schlapp, Vorsitzender des Sängerkreises Weschnitztal-Überwald, nahm die Auszeichnung bei der Weihnachtsfeier der SVG-Chöre im Alten Rathaus in Nieder-Liebersbach vor.


„Helmut Helferich ist ein Vorbild“, sagte Schlapp. Schon mit 14 Jahren habe er mit dem Chorgesang begonnen, mit 79 Jahren sei er immer noch aktiv dabei: „Da sieht man wieder einmal: Gesang hält einfach jung.“ Außerdem arbeitet der treue Sänger im Vergnügungsausschuss mit und organisiert seit vielen Jahren die Tagesausflüge. Er freue sich schon, wenn er Helferich in fünf Jahren zum 70. Jubiläum gratulieren dürfe, ergänzte Schlapp. Zugleich fand er lobende Worte für die Gestaltung der Feier. Hier gehe es richtig familiär zu, und er bleibe gerne ein bisschen länger.


Im weihnachtlich geschmückten Saal im Alten Rathaus war auch der SVG-Vorsitzende Friedrich Mischke unter den Gästen.  Er würdigte die SVG-Chöre für ihre Arbeit und betonte, wenn der Gesamtverein 2018 sein 125. Jubiläum feiere, dann werde die Abteilung Gesang eine große Rolle spielen. 


Nach dem gemeinsamen Abendessen wartete ein kleines Programm auf die Besucher. Sabrina Stephan spielte auf der Geige einige Weihnachtslieder und erntete dafür lang anhaltenden Applaus. Der Mittwochschor sang unter der Leitung von Ria Günther mehrere Lieder, darunter „Leise klingt es durch die Winternacht“ und „Petit Papa Noel“. Nach dem gemeinsam gesungenen Klassiker „Alle Jahre wieder“ warteten die Teilnehmer - wie alle Jahre - auf den Nikolaus (Reinhard Mechnig) und seinen Stellvertreter (Heiner Schäfer), diesmal allerdings vergeblich. Die beiden seien  in den Vorruhestand gegangen, hieß es. 


Doch dann hörte man ein Glöckchen im Flur: Das Christkind (Jenny Mechnig) hatte die Sache selbst in die Hand genommen und war gekommen, um die Sängerinnen und Sänger zu beschenken und die Fleißigsten unter ihnen zu belohnen. Immerhin jeder Zweite der rund 30 Aktiven  hatte keine der wöchentlichen Proben versäumt. „Das liegt an der tollen Gestaltung der Singstunden“, sagte ein Sänger: „Da wird gut gearbeitet und öfters mal gelacht. Wir sind stolz auf unsere Dirigentin.“ Diese Freude an Singen sollten die Aktiven noch stärker nach außen tragen, um neue Sängerinnen und Sänger zu gewinnen, empfahl das Christkind.


Dirigentin Ria Günther begleitete am Klavier ein singendes Quartett. Monika Schmittinger, Brigitte Stephan, Andrea Herrmann und Margret Ihrig sangen das Halleluja von Leonard Cohen und den Gospelsong „Little Light Of Mine“. Mit einer unterhaltsamen Geschichte um den Kauf eines Christbaums, vorgetragen von Reinhard Mechnig, klang das Programm des Abends aus. Bevor  der gemütliche Teil der Feier begann, nutzte die Vorsitzende der SVG-Chöre, Monika Helfmann, die Gelegenheit, sich bei allen zu bedanken, sie sich das Jahr über für den Chorgesang zu engagieren. Besonders würdigte sie das Team um Anneliese Schäfer für die Dekoration und Organisation der Feier. 


Nach der Feier geht der Chor erst einmal in die Winterpause. Am Mittwoch, 11. Januar, beginnen dann wieder die wöchentlichen Proben des Mittwochschors. Er trifft sich jeweils um 19.45 Uhr im Alten Rathaus. Neu- und Wiedereinsteiger sind dabei immer willkommen. Für den Herbst 2017 ist ein Konzertnachmittag zum Kaffee geplant.  (hje)

 


 

 

SVG-Chöre begeistern mit „in Motion“ im Dorfgemeinschaftshaus 

Singen bewegt die Menschen und ihre Herzen

 

Nieder-Liebersbach. - 13. November 2016. Singen bewegt. Das haben die Chöre der Sportvereinigung (SVG) Nieder-Liebersbach mit ihrem Konzert im Dorfgemeinschaftshaus eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Unter der Leitung von Ria Günther unternahmen die Sängerinnen und Sänger eine musikalische Reise durch verschiedene Länder und Genres, zu Lande, zu Wasser und in der Luft. 

 

 

Der FUNtastiChor und das Publikum bei "We will rock you". Bild: Bernward Hallmann

 

Kurz vor dem 200. Geburtstag der Erfindung von Karl Drais sang der Mittwochschor ein Loblied auf das Fahrrad, nachdem der fünfjährige Mica klingelnd in den Saal geradelt war. Auch ein alter, rostiger Drahtesel auf der Bühne zog die Blicke der Besucher auf sich, Teil der ebenso originellen wie aufwändigen Dekoration. Der Text von „Jo, mir san mim Radl do“ war dabei um eine lokale Strophe ergänzt worden, die vom anstrengenden „Anstieg“ zwischen Birkenau und Nieder-Liebersbach handelt.

 

Wie schön, dass es nach so einer Fahrt „Die kleine Kneipe in unserer Straße“ gibt.  Den Schlager von Peter Alexander schmetterten die Sängerinnen und Sänger so mitreißend, dass manch einer im Saal heimlich mitsang oder schunkelte. An die vielen Wirtschaften, die es früher mitten im Dorf gab, erinnerte Moderator Hans-Jürgen Emmerich, angefangen beim „Pflug“ bis hin zur „Rose“ und zum „Deutschen Haus“ oder zum „Big Ben“. Auf der „schwäb’sche Eisenbahne“ waren die Sänger schon zu Beginn des Abends unterwegs, in einer anspruchsvollen Chorfassung des bekannten Volkslieds. 

 

Monika Schmittinger, Brigitte Stephan und Andrea Herrmann ernteten großen Beifall für ihre Interpretation des Schlagers „Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln geh’n“, am E-Piano begleitet von Ria Günther. Zu einem regelrechten Schmachtfetzen geriet das Duett „Ich tanze mit dir in den Himmel“, bei dem sich Monika Helfmann (Sopran) und Walter Knapp (Tenor)  musikalisch anhimmelten. 

Einen Hauch von Nostalgie verbreitete der Mittwochschor mit einem Potpourri aus Operettenmusik und Evergreens. Interessiert lauschte das Publikum zuvor auch einer Anekdote um den Titel „Es war an einem Frühlingstag im sonnigen Sorrent“. Dieser entstand nämlich nur deshalb, weil für das legendäre Chianti-Lied von Gerhard Winkler ein Pendant für die B-Seite der Schallplatte gesucht wurde. Evergreens sind heute beide.  Zum Abschluss des ersten Teils vereinigten sich Mittwochschor und der FUNtastiChor zu einem großen, stimmgewaltigen Klangkörper. Mit über 50 Aktiven sangen sie „My heart will go on“ aus dem Film „Titanic“.

 

Mit „Adiemus“ eröffnete der FUNtastiChor den zweiten Teil des Abends. Komponiert wurde das Lied, dessen Text keinerlei Bedeutung hat, ursprünglich für einen Werbespot der amerikanischen Fluglinie Delta Air Lines. Auf Eric Clapton „Tears in Heaven“ folgte „Leavin on a Jet Plane“ von John Denver,  an der Gitarre begleitet von Walter Knapp. Dann wagten sich die Sängerinnen und Sänger auf einen langen, steinigen Weg mit dem Titel „Dieser Weg“ von Xavier Naidoo. Eine Interpretation, die bei den Zuhörern gut ankam. „Das war wirklich spitze“, sagte Andrea Herrmann, die den zweiten Teil des Programms moderierte. „Jetzt wollen wir Sie ein wenig in Bewegung bringen“, forderte sie die Gäste im Saal auf, aufzustehen, die Bewegungen des Chors mitzumachen und mitzusingen. Beim Klassiker „We will rock you“ waren zwischen den Refrains die deutschen Texte bekannter Volkslieder eingestreut. Eine Herausforderung, die das Publikum begeistert annahm.

 

Ein großes Modell der Yacht Endeavour auf der Fensterbank, leihweise zur Verfügung gestellt von Thomas Waringer, deutete auf einen weiteren Hit des Abends hin. Mit „Sailing“ entführte der Chor sein Publikum noch einmal hinaus aufs Meer. „Wenn Sie genau zuhören, werden Sie merken, wie sie dampft und schnauft, die Lok, die den Zug von New York City nach Chattanooga in Tennessee zieht.“ Mit diesen Worten kündigte die Moderatorin das Lied von „Chattanooga Choo Choo" aus dem Jahre 1941 an, das auch als Sonderzug nach Pankow von Udo Lindenberg bekannt ist. Nach „California Dreaming“ war dann schon wieder Zeit zu gehen („Time to leave“). Zuvor jedoch bedankten sich die Chöre und ihre Vorsitzende Monika Helfmann mit Blumen bei ihrer Dirigentin Ria Günther, ohne die dieses Konzert nicht möglich gewesen wäre. Ein flüssiges Dankeschön erhielt der Schlagzeuger Dietmar Hammen, der ausgewählte Lieder gefühlvoll auf Cajon, Becken und Trommel begleitete und so den Hörgenuss vollendete. Den Wunsch nach einer Zugabe erfüllten alle Sänger gemeinsam schließlich mit dem irischen Segenslied.

 

„Das war ein tolles Konzert“, sagte der SVG-Vorsitzende Friedrich Mischke und gratulierte der Dirigentin zu dem Erfolg. Von der Vielfalt im Programm schwärmte der evangelische Pfarrer Daniel Fritz. Und Ortsvorsteher Volker Buser zeigte sich einmal mehr begeistert von der musikalischen Qualität der SVG-Chöre. (hje)

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

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